15
JUN
2026
Der Kinderrechtekoffer im Barberini
Im Rahmen der Vorbereitung auf den Fachtag für frühkindliche Bildung in diesem Jahr wird der Kinderrechtekoffer im Studio Barberini vorgestellt.
Der Koffer ist in einer zweijährigen Zusammenarbeit mit der Inklusions-Kita Havelzwerge entstanden. Ausgangspunkt war die Frage: Wie kann man mit Kindern über ihre Rechte sprechen, ohne sie nur zu erklären?
Wir haben uns deshalb für einen ästhetisch-forschenden Weg entschieden. Jedes Kinderrecht wurde gemeinsam mit den Kindern erkundet – durch Zeichnungen, Malerei, Gespräche, Geschichten und spielerische Experimente. Die Kinder waren dabei nicht Adressatinnen und Adressaten eines pädagogischen Programms, sondern Mitgestaltende.
Im Laufe des Projekts ist deutlich geworden, dass Kinderrechte nicht nur Texte auf Papier sind. Sie werden konkret in den Bildern, Fragen und Erfahrungen der Kinder. Sie zeigen sich darin, wie Kinder ihre Welt wahrnehmen und welche Bedeutung sie Freiheit, Schutz, Mitbestimmung oder Gemeinschaft geben.
Der Kinderrechtekoffer sammelt diese Spuren. Er ist kein abgeschlossenes Lehrmaterial und keine Anleitung mit richtigen Antworten. Er lädt dazu ein, gemeinsam mit Kindern weiterzufragen, weiterzudenken und weiterzugestalten.
Vielleicht ist das die wichtigste Erfahrung aus diesem Projekt: Kinder haben nicht nur Rechte – sie haben auch eine eigene Sprache, diese Rechte sichtbar zu machen. Und manchmal entstehen daraus Bilder und Gedanken, die Erwachsene allein nicht hätten erfinden können.
„Für uns ist der Kinderrechtekoffer zugleich ein Beispiel dafür, wie Museen und kulturelle Bildung Räume schaffen können, in denen Kinder nicht nur lernen, sondern als Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebenswelt ernst genommen werden.“
„Ästhetische Forschung bedeutet für uns, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern gemeinsam hervorzubringen. Der Kinderrechtekoffer ist deshalb kein fertiges Ergebnis, sondern eine Einladung, mit Kindern weiterzufragen.“
Mai
2026
Fröbel: Kunst Jetzt!
Kunstaktion am Hauptbahnhof Potsdam
Fanthof: Rollkoffer, Regenwurm und Rennauto
Zwischen Gleisen und Wolken gestalten Kinder mit Pappe, Papier, Stiften und recycelten Materialien eigene Fantasie- und Bildwelten.
Der Hauptbahnhof wird zum offenen Atelier für gemeinsames Bauen und Erzählen. Aus Fundstücken, Rollen, Knöpfen und Kartons entstehen fabelhafte Figuren, flinke Fahrzeuge, Wunder, Räume und neue Ideen.
Feb bis
Mai 2026
KaBuff!
PopUp-Theaterstück:
Ein Budenzauber für junges Publikum - Premiere im Mai 2026.
Mehr auf der Webseite von https://allesterne.org/kabuff/
Dank dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg und der Felicitas und Werner Egerland Stiftung
Wo wir wohnen wollen…
Alles dreht sich um das „zu Hause“.
Vielfältige Figuren leben in einer Landschaft aus Hochhäusern, Wohn- und Küchenzimmern, Doppelstockbett, Umzugskartons und Teppich als Nachbar:innen. Das Bühnenbild aus recyceltem Pappkarton und Papier lädt Kinder zum aktiven Miterleben ein – es kann angefasst, begangen, verformt und zum Klingen gebracht werden.
März
2026
Der Kinderrechtekoffer
Im Projektjahr 2025/2026 entwickelten wir im Team (Kinder der Kita Havelzwerge, Tanja Schilling, Doris Sprengel, pädagogische Fachkräfte) aus den „Sprechenden Wänden“, die wir 2025 gemeinsam mit der Kita Havelzwerge erstellt haben den „Kinderrechte-Kunstkoffer“ als mobiles, inklusives Vermittlungsmaterial. Kinder gestalteten partizipativ künstlerische Objekte, Spiele und Geschichten zu Rechten wie Privatsphäre und Schutz, die nun als nachhaltiges Leihmaterial für Bildungseinrichtungen zur Verfügung stehen.
Gefördert von: Plattform für kulturelle Bildung Brandenburg, Lions Club + Kita Havelzwerge Werder
Feb-Mai 2026
Schloß oder Schneckenhaus - Ein Budenzauber für junges Publikum 2026"
Pappkarton klappert. Papier knistert. Salzteig matscht. Ich arbeite mit Materialien, die Kinder kennen – und erkunde gemeinsam mit ihnen, was diese Dinge noch können, wenn man sie befragt. Mein Ansatz wurzelt in der ästhetischen Forschung in der frühen Kindheit: Materialien werden nicht eingesetzt, um etwas zu illustrieren, sondern um etwas zu entdecken – eine Haltung, die ich auch in meiner Ausbildung zur Atelierista vertiefe und die ich im Gedanken des forschenden Kindes wiederfinde. Mit Jana Kühn und Luzia Schelling entwickle ich derzeit ein multisensorisches Theaterstück für Kinder – das Bühnenbildkonzept: ein modulares Gefüge aus Pappkarton und Alltagsmaterialien, anfassbar, verformbar, zum Klingen gebracht. Parallel schreibe ich Texte zum Projekt und arbeite mit Kindern in meiner Kita, die selbst Teile dafür bauen. Das Stück ist ab Mai 2025 zu sehen.
Gefördert vom:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
und der
+ Felicitas und Werner Egerland Stiftung + Dorit Schleissing-Stengel
KUBINALE 2024
*Hänsel und Gretel*
The making of
Kulissenbau mit den Kindern der Kita Springfrosch von September 2023 bis Januar 2024 in Zusammenarbeit mit den pädagogischen Fachkräften.
Im Rahmen des Projektes “Kunst, Kultur, Natur in Potsdam auf der Spur.”
Gefördert von der Plattform für kulturelle Bildung und FRÖBEL Kompetenz für Kinder
Sound im Mini-Hörspiel: Guitar Loop: https://pixabay.com/sound-effects/search/guitar-loop/
ChaosKunstClubCaputh
2018 gründete ich den ChaosKunstKlubCaputh zusammen mit Claudia Köppelmann. Mit ihr und anderen Kollegen sind vielseitige Projekte entstanden. In meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist es für mich spannend, keine fertigen Produkte machen zu müssen. Mich interessiert das forschende Entwickeln, die Entdeckung von Zusammenhängen und die Vernetzung selbsterfundener Techniken innerhalb eines künstlerischen Prozesses. Diesen Weg gehe ich gemeinsam mit den Kindern und unterstütze sie in ihrer Impulsivität und großen Entwicklerfreude.